Fail2Ban: Brute-Force-Attacken automatisch blocken
Fail2Ban scannt Logfiles nach Login-Fehlversuchen und blockt die IPs automatisch.
Fail2Ban scannt Logfiles nach Login-Fehlversuchen und blockt die IPs automatisch. Setzen und vergessen. Hier ist die Setup-Anleitung.
Was macht Fail2Ban?
Fail2Ban liest Logfiles (z.B. /var/log/auth.log für SSH) und blockt IPs nach X Fehlversuchen für Y Minuten.
Beispiel: Nach 5 falschen SSH-Logins → IP für 10 Minuten gebannt.
Perfekt gegen Brute-Force-Bots.
Installation
Auf Ubuntu/Debian:
sudo apt update
sudo apt install fail2ban
# Service starten:
sudo systemctl start fail2ban
sudo systemctl enable fail2ban
SSH absichern (Standard-Config)
Fail2Ban schützt SSH automatisch nach Installation. Default-Settings:
- 5 Fehlversuche → Ban
- Ban-Time: 10 Minuten
- Findtime: 10 Minuten (Zeitfenster)
Das reicht für die meisten.
Custom Config erstellen
Nie /etc/fail2ban/jail.conf direkt editieren! Nutze jail.local:
sudo cp /etc/fail2ban/jail.conf /etc/fail2ban/jail.local
sudo nano /etc/fail2ban/jail.local
# Ändere:
[sshd]
enabled = true
bantime = 3600 # 1 Stunde Ban
findtime = 600
maxretry = 3 # Nur 3 Versuche
# Fail2Ban neu starten:
sudo systemctl restart fail2ban
Nginx/Apache schützen
Fail2Ban kann auch Webserver-Logs überwachen:
# In jail.local:
[nginx-http-auth]
enabled = true
[nginx-noscript]
enabled = true
[nginx-badbots]
enabled = true
Status checken
Aktive Jails und gebannte IPs anzeigen:
# Alle Jails:
sudo fail2ban-client status
# Spezifische Jail:
sudo fail2ban-client status sshd
# IP manuell entbannen:
sudo fail2ban-client set sshd unbanip 123.456.789.0
Fazit
Fail2Ban ist ein Must-Have für jeden VPS. Setup in 2 Minuten, danach läuft es still im Hintergrund.
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